BRITFLEX® - Hochbauübergang

 

 

 

 

 

Der UCP® Übergang ist ein oberflächengleicher mechanischer Übergang mit einem Dichtprofil zwischen zwei Aluminiumrandprofilen.

Die Randprofile werden  in einem schnell aushärtenden Vergussbeton eingegossen. Die Verankerung zum Tragwerk erfolgt durch die Hafteigenschaften des Vergussbetons.

Der Belagsebene Einbau bewirkt höchsten Fahrkomfort, lange Lebensdauer und geringste Lärmemission.

Das Einsatzgebiet erstreckt sich vor allem auf Konstruktionen im Hochbaubereich, wie z.B. Parkdecks, Geh- und Radwegbrücken, Zu- und Abfahrtsrampen, etc.

 

 

Vorteile

 

- Wasserdicht und höchster Fahrkomfort

- Die Asphaltdeckschicht kann vor dem Einbau des UCP® Übergangs mittels Fertiger komplett maschinell eingebaut werden. Ein Umsetzen vom Fertiger ist nicht erforderlich, daraus ergibt sich eine bessere Ebenflächigkeit der Fahrbahnoberfläche.

- Es ist keine Aussparung im Tragwerksbeton nötig, lediglich die Randbalkenbereiche sind bauseitig entsprechend laut unseren Angaben vorzubereiten.

- Einbau mit geringer Verkehrseinschränkung halbseitig bzw. Fahrspurweise möglich.

- Bewegungsmöglichkeiten bis zu ± 35mm.

 

 

Entwurfsgrundlage

 

Typ

Maximaler Dehnweg mm

Mindestaussparung im Belag mm

Fugenspalt mm

 

horiz.

vert.

C

D

B mittel

B min

B max

UCP50

50

± 15

120

60

40

15

65

UCP70

70

± 15

120

60

55

20

90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entwurfsrichtlinien

 

Bei einer Asphaltoberfläche ist keine Trogaussparung erforderlich. Bei Oberflächen aus Estrich oder Beton sind entsprechende Trogaussparungen bereits im Bauzustand zu berücksichtigen.

 

Um die Dichtfunktion des UCP® - Überganges gewährleisten zu können, muss die Brückenabdichtung auf jeder Seite mind. 50 mm in den offenen Trogquerschnitt reichen.

Der Überstand wird während der Installation des UCP® - Überganges entfernt und durch die dichte Vergussmasse ersetzt.

Der offene Fugenspalt muss vor den Asphaltierungsarbeiten provisorisch mittels Blech abgedichtet werden.

Der UCP® - Übergang ist immer bis Tragwerksausenkante und bis auf Höhe der Brückenabdichtung zu führen.

 

Für spezielle Fugenverläufe sind entsprechende Elemente lieferbar um verschiedenste Winkelungen von bis zu 90° zu ermöglichen.

 

 

    

 

 

Einzelmaterialbeschreibung

 

Es stehen zwei Arten von Vergussmaterialien zur Verfügung:

 

-      BRITFLEX® Vergussmasse (3 Komponenten)

-      MULTIFLOW 600 (RWE) Vergussmasse (1 Komponente)

 

Bezüglich der Verwendung der Vergussmasse ist Rücksprache mit unserem technischem Beratungsdienst zu halten.

 

1) BRITFLEX®- Harz

 

    Das Britflex® - Harz ist eine 2 Komponenten Flüssigmasse (Harz und Härter).

 

2) Gesteinsmischung

 

    Das Gestein ist eine sortierte Mischung.

 

3) MULTIFLOW 600 (RWE)

 

    Mikosilika vergüteter Hochleistungsvergussbeton

 

4) UCP®- Randprofil

 

    Die Aluminium Strangpressprofile werden in Längen von 4m geliefert, auf der Baustelle zugeschnitten

    und der Belags- bzw. Tragwerkskontur angepasst.

 

5) EPDM Dichtprofil

 

   Das EPDM Profil ist in 2 Größen als UCP50 und UCP70 mit einem Dehnvermögen von ±25mm bzw. ±35mm erhältlich.

   Das Dichtband wird in Längen von bis zu 50m geliefert.

 

6) Elastomerlappen (optional)

 

    Reißdehnung von bis zu 300%

 

 

Einbau

 

a)   a) Installationsphasen des UCP® - Übergangs

 

Die Übergangsbreite wird am Asphaltbelag markiert und mit der Asphaltschneidemaschine ausgeschnitten. Der Asphalt wird anschließend ausgebrochen. Bei Oberflächen aus Estrich oder Beton sind entsprechende Trogaussparungen bereits im Bauzustand zu berücksichtigen.

 

Reinigen vom offenen Trogquerschnitt mittels Luft und Sandstrahlen.

 

Verschließen des Fugenspaltes mit Polystyrolstreifen.

 

Voranstrich der Haftflächen aus Asphalt, Beton, oder Estrich bzw. fallweise Stahl.

 

Einbau Elastomerlappen (optional)

Die Randprofile werden geschnitten und geschweißt und dem Niveau oder der Richtung angepasst.

Die Randprofile werden auf den Abstandhaltern der entsprechenden Größe positioniert und an den Rückhaltungen befestigt, die exakt über den Fugenspalt angeordnet sind und in Richtung und Niveau eingestellt sind.

 

Mischen der Vergussmasse und Einbringen in den offenen Trogquerschnitt.

 

Die Dichtbänder können nach entsprechender Aushärtung der Vergussmasse eingebaut werden.

 

b) Wetter und Temperaturbedingungen

 

Die Vergussmasse sollte bei Temperaturen größer als +5°C und bei trockenem Wetter eingebaut werden.

 

Die Vorarbeiten des Schneidens und Ausbrechens können bei jedem Wetter ausgeführt werden.

 

 

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