TRANSGRIP® - FINGERÜBERGANG

 

 

Beim TRANSGRIP® - Fingerübergang wird der Fugenspalt durch die frei auskragende Finger überbrückt. Die soliden und ermüdungssicheren Fingerelemente mit Maximallänge von 2 m werden mit dem massiven, einbetonierten Stahlunterbau 2-reihig verschraubt. Unter den TRANSGRIP® - Fingern sorgt eine mechanisch geklemmte und auswechselbare, großzügig dimensionierte Rinne aus bewehrtem Elastomer (Förderbandqualität) für rasche und sichere Entwässerung in das Brückenentwässerungssystem und somit für zusätzliche Aquaplaningsicherheit. Die Entwässerungsrinne ist durch ein Gefälle mit größter Selbstreinigungswirkung wartungsarm und kann durch die Fingerspalte von oben mittels Hochdruckwasserstrahl mühelos gereinigt werden. Die Oberfläche der Finger ist wahlweise mit einer Riffelung versehen.

Die außergewöhnlich solide und massive Ausführung aller Details und das Fehlen von Verschleißteilen ermöglicht einwandfreie Funktion auf Bauwerkslebensdauer.

 

WSG® - MEHRPROFILÜBERGANG

 

 

Beim WSG® - Mehrprofilübergang wird der Gesamtfugenspalt durch Stahlprofile (Lamellen) in mehrere Einzelfugenspalte aufgeteilt. Diese Einzelfugenspalte sind durch Dichtprofile aus Elastomer, die in die Lamellen eingeknüpft sind, gegen Wasser und Schmutz abgedichtet. Die Lamellen sind auf Traversen verschieblich aufgelagert. Um einheitliche Einzelfugenspalte zu erreichen wird ein Steuerungssystem aus einer Elastomer - Federkette verwendet.

Lamellen - Dehnfugen bieten einen guten Überfahrkomfort, sind wasserdicht und haben einen modularen Aufbau.

Für Dehnwege bis 720 mm sind die WSG® - Mehrprofilübergang in Österreich zugelassen. Dafür ist die RVS 15.45 maßgebend, größere Dehnwege sind mit Prüfung im Einzelfall realisierbar.

 

 

EUROFLEX®- MATTENÜBERGANG

 

 

Das dem EUROFLEX® zugrunde liegende Design bewährt sich weltweit seit mehr als 30 Jahren. Die Gummikonstruktion ist absolut wasserdicht, alterungsbeständig, korrosionsfrei und bietet höchsten Fahrkomfort bei niedrigem Geräuschpegel. Darüber hinaus gewährt das Produkt eine besonders hohe Lebensdauer, da keine beweglichen Teile vorhanden sind.

 

Alle Typen wurden unter Berücksichtigung der gestiegenen dynamischen Anforderungen optimiert. Ermüdungsfestigkeitsversuche an der TU München haben die Redimensionierung der Übergänge samt Verankerung bestätigt.

 

Durch ihre flache Bauweise eignen sich EUROFLEX® - Übergänge hervorragend für Sanierungen. Sie können auch über bestehenden Konstruktionen angeordnet werden. Die Matten können mit Verbundankern direkt auf ein Betonbett versetzt werden. Extrem kurze Montagezeiten erlauben kurze Verkehrssperren, die Naturmaßanpassung geschieht  an Ort und Stelle.


 

WSF®/RW® - EINPROFILÜBERGANG

 

 

Übergangskonstruktionen haben die Aufgabe, die Längenänderungen an Bauwerken, die sich infolge von dynamischen Belastungen durch den Verkehr, Temperaturschwankungen, Schwinden und Kriechen ergeben, zu überbrücken.

Seit 1972 bietet die Fa. RW Engineering Lamellenübergänge an.

 

Bei der Lamellenübergangskonstruktion werden die Längenänderungen durch das zwischen den Stahlprofilen angebrachte Elastomerprofil ermöglicht. Das Profil wird mittels Klemmflanschen in den Stahlrandträgern befestigt, wodurch diese Übergänge auf Dauer absolute Wasserdichtheit garantieren.

 

Im Reparaturfall kann das Elastomerprofil ohne Einsatz von maschinellem Werkzeug wieder ausgeknüpft werden.

 

Das Elastomerprofil besteht aus einem endlosen EPDM-Band, welches besonders witterungsbeständig ist und somit lange Standzeiten auch bei starken Umwelteinflüssen (Hitze, Kälte, Streusalz, ...) bietet. Bei halbseitiger Fahrbahn- oder Brückensanierung kann das Dichtprofil der einzelnen Bauabschnitte auch durch Heißvulkanisation auf der Baustelle verbunden werden.

 

Die Übergangsteile sind durch heißbitumenbeständige Deckanstriche geschützt.

Die Dichtheit des Überganges schützt darunterliegende Einrichtungen vor einer Zerstörung durch die an der Oberfläche befindlichen Substanzen wie Öle, Benzin und Salze.


 

WSF®/RW® - EINPROFILÜBERGANG Ausführung Plus

 

 

Profilkonstruktionen mit Lärmschutzplatten, die auch für einen Einbau nach Belagsherstellung geeignet sind, bestehen aus einer Randkonstruktion mit aufgeschraubten frei auskragenden Lärmschutzplatten zur Reduzierung des Überfahrgeräusches und Überbrückung des Fugenspaltes.

 

 

EUROFLEX®  - M30BU/M30SU

 

 

Das Einsatzgebiet des EUROFLEX®  - M30BU/M30SU Unterflurübergangs beschränkt sich auf Fugen über den Festlagern sowie auf Brücken mit Spannweiten unter 20m.

Die Fugenbewegung verteilt sich über die gesamte Breite des Fugenbandes.

 

Durch seine extrem niedrige Bauhöhe ist der EUROFLEX®  - M30BU/M30SU ideal für Sanierungen.

 

Im Gegensatz zu den EUROFLEX®  - MATTEN, welche in 2m Stücken geliefert werden, wird das M30BU/M30SU Elastomer im Stück (ohne Stoß) geliefert. Die Konstruktion wird unter dem Straßenoberbau bzw. unter den Betonkappen im Gehwegbereich eingebaut. Somit ist eine Profilbeschädigung durch den Verkehr ausgeschlossen. Der Fugenspalt wird über eine lose Stahleinlage überbrückt. Die Stahleinlage wird erst an Ort und Stelle in das Gummiprofil geschoben.

 

Bei Belagsdehnfugen wird die geforderte Dichtheit oft durch Risse besonders im kaum befahrenen Randbereich nicht gewährt. Durch den zusätzlichen Einbau eines
EUROFLEX®  - M30BU/M30SU Unterflurüberganges kann dieser Problematik vorgebeugt werden.


 

WSF® - 30U und RW® - 30U

 

 

Als Ergänzung zu den Lamellen hat RWE auch einen Unterflurübergang WSF®/RW® - 30U entwickelt. Die Entwurfslebensdauer der robusten Konstruktion beträgt mehr als 80 Jahre.

Das aufgeschraubte Abdeckblech dient zur Spaltüberbrückung.

 

WSF®/RW® - 30U Unterflurübergänge sind immer in der Abdichtungsebene zu führen. Geh- und Radwege werden mit getrennten Schleifblechabdeckungen oder Fugenausbildungen versehen. Auf Wunsch kann die Unterflurkonstruktion auch im Schrammbordbereich hochgezogen und bis zum Gesimse als Oberflurübergang weitergeführt werden.

 

Bituminöse Beläge über dem WSF®/RW® - 30U Unterflurübergang sollen mindestens 12 cm dick sein und mit einer Scheinfuge versehen werden.

 

Eine besonders gute Betriebssicherheit und ein hervorragender Fahrkomfort wird erreicht, wenn über dem Unterflurübergang eine Belagsdehnfuge angeordnet wird. Sollte die Belagsdehnfuge z.B. durch tiefe Temperaturen auf nicht befahrenen Stellen die Haftung verlieren, schützt der darunter liegende Übergang das Tragwerk weiterhin vor Undichtheit.