EUROFLEX® - M30U Unterflurübergang

 

 

 

 

 

 

Das Einsatzgebiet des EUROFLEX®  - M30BU/M30SU Unterflurübergangs beschränkt sich auf Fugen über den Festlagern sowie auf Brücken mit Spannweiten unter 20m.

Die Fugenbewegung verteilt sich über die gesamte Breite des Fugenbandes.

Durch seine extrem niedrige Bauhöhe ist der EUROFLEX®  - M30BU/M30SU ideal für Sanierungen.

Im Gegensatz zu den EUROFLEX®  - MATTEN, welche in 2m Stücken geliefert werden, wird das M30BU/M30SU Elastomer im Stück (ohne Stoß) geliefert. Die Konstruktion wird unter dem Straßenoberbau bzw. unter den Betonkappen im Gehwegbereich eingebaut. Somit ist eine Profilbeschädigung durch den Verkehr ausgeschlossen. Der Fugenspalt wird über eine lose Stahleinlage überbrückt. Die Stahleinlage wird erst an Ort und Stelle in das Gummiprofil geschoben.

Die Fugenabdeckung wird durch Klemmleisten und Gewindebolzen im Stahlunterbau verankert. Die Stahlunterkonstruktion ist gemäß Korrosionsschutzsystem B (RVS 15.45) beschichtet. Die Klemmleisten zur Befestigung der Elastomerbahn sowie die zur Überbrückung des Fugenspaltes verwendeten Stabilisierungsbleche sind feuerverzinkt. Die Stahlunterkonstruktion weist im Abstand von 500mm Entlüftungsbohrungen auf.

Bei Belagsdehnfugen wird die geforderte Dichtheit oft durch Risse besonders im kaum befahrenen Randbereich nicht gewährt. Durch den zusätzlichen Einbau eines EUROFLEX®  - M30BU/M30SU Unterflurüberganges kann dieser Problematik vorgebeugt werden.

Sämtliche Stahlteile werden in 3m - Stücken geliefert. Zum einfachen Versetzen werden vorgebohrte Montageplatten mitgeliefert, die eine genaue Einhaltung des Spaltes und des Abstandes der Stahlteile gewährleistet.

Bei der Verwendung von Verbundankern sind im Befestigungsbereich keine Betonaussparungen erforderlich. Die Gesamtdicke des Belages über der Fugenabdeckung soll mindestens 120mm betragen.

 

 

Das sind die Besonderheiten, die den  EUROFLEX®  - M30BU/M30SU zum idealen Unterflur­übergang machen.

 

1)  Belagsebene Konstruktion.

     Die Oberfläche des Profils liegt genau in der Ebene der Brückenabdichtung.

     Nach Einbringen der Gießlage der Abdichtung kann der Belag in kontinuierlicher

     Dicke gefertigt werden.

2)  Sichere Verankerung.

     Durch Verwendung eines massiven Stahlunterbaus mit Kopfbolzendübeln,

     die in die Anschlußbewehrung eingreifen, ist eine optimale Verankerung im

     Konstruktionsbeton gesichert.

3)  Geringe Bauhöhe.

     Die optimale Flachbauweise ermöglicht den kostengünstigen Einbau auch bei

     ungünstigen Verhältnissen (z.B. Brückensanierungen).

4)  Sichere Entwässerung.

     Durch die Gestaltung des Dicht/ - Dehnprofils ohne Nut bleibt kein Wasser

     auf dem Übergang stehen, Frostschäden werden vermieden.

5)  Dauernd dicht.

    Durch die mechanische Klemmung des Elastomerprofils werden alterungsbedingte

    Undichtheiten, wie sie bei Profilbefestigungen mit elastischer Klemmung entstehen,

    zuverlässig vermieden.

6)  Naturmaßanpassung.

     Der Zuschnitt von Unterkonstruktion und Dichtprofil auf der Baustelle ermöglicht eine

     einfache Anpaßung an die Naturmaße.

7)  Verteilte Dehnung.

     Durch die Gestaltung des Elastomerprofils wird der Bewegungsweg auf 2 Achsen

     (über den seitlichen Verformungsteilen ) verteilt. Die darüberliegende Belag wird

     günstiger beansprucht als bei einem Schleppblech ( Gesamtbewegung in einer Achse ).

8)  Sicherer Abdichtungsanschluß.

     Der Stahlunterbau ist beidseitig mit einem breiten Anschlußflansch für die

     Brückenabdichtung ausgestattet. Der Flansch ist werksmäßig mit einer

     2-Komponenten-Epoxi-Beschichtung ausgestattet, die als Haftvermittler zur

     bituminösen Abdichtung wirkt.

9)  Ummanteltes Abdeckblech.

     Das Abdeckblech verhindert, daß der Belag in die Fuge gedrückt wird.

     Es ist durch Formschluß des Elastomerprofils an den Randprofilen sicher befestigt und

     vor Wasser und Korrosion geschützt. Das Abdeckblech klappert nicht und kann sich

     auch unter Frosteinfluß nicht verspießen.

10) Kostengünstig und bewährt.

     Die Konstruktion ist nicht nur technisch ausgereift, sie ist seit mehr als 25 Jahren in

     hunderten Bauwerken im Einsatz und ist zudem die bei weitem kostengünstigste Lösung

     für Dehnfugen mit geringen Wegen.

 

 

Vergleich einiger Fahrbahnübergangskonstruktionen für kleine Dehnwege

 

 

EUROFLEX®  - M30BU/M30SU

Unterflur Lamellenübergang z.B. Delastiflex UF 30

Belagsdehnfuge

Verankerung

Verbundanker/Kopfbolzendübel

Schrauben

Klebung

Bauhöhe

gering

groß

= Belagshöhe

Rückstellkräfte

gering

gering

sehr groß

Wasserableitung

gut

schlecht

sehr gut

Anpassung nach Na­turmaß bei Montage

sehr gut

nein

sehr gut

Verteilung der
Dehnung

gut

schlecht

sehr gut

Abdichtunsanschluß

8 cm Klebeflansch

5 cm Klebeflansch

Stumpfstoß

Befestigung des Dichtprofils

durch mech. Klemmung

durch Eigenelastizität des Gummiprofils

Klebung

Abdeckblech

geschützt

gleitet bzw. verformt sich im Belag

gleitet bzw. verformt sich im Belag

Anschaffungskosten

ca. 100%

ca. 140%

ca. 320%

Kosten bei Erneuerung der Verschleißschichte des Belags

keine

keine

sehr hoch

 

 

RWE hat für den EUROFLEX® - M30BU/M30SU Unterflurübergang eine Zulassung vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten, wobei bei Betonbelag der zulässige Gesamtdehnweg mit 30mm, bei Asphaltbelägen mit 15mm beschränkt ist.

 

 

 

RWSF® und RW® - 30U Unterflurübergang

 

 

 

 

 

 

Als Ergänzung zu den Lamellen hat RWE auch einen Unterflurübergang WSF®30U/RW®30U entwickelt. Die Entwurfslebensdauer der robusten Konstruktion beträgt mehr als 80 Jahre.

Das aufgeschraubte Abdeckblech dient zur Spaltüberbrückung.

WSF®30U/RW®30U Unterflurübergänge sind immer in der Abdichtungsebene zu führen. Geh- und Radwege werden mit getrennten Schleifblechabdeckungen oder Fugenausbildungen versehen. Auf Wunsch kann die Unterflurkonstruktion auch im Schrammbordbereich hochgezogen und bis zum Gesimse als Oberflurübergang weitergeführt werden.

Bituminöse Beläge über dem WSF®30U/RW®30U Unterflurübergang sollen mindestens 12 cm dick sein und mit einer Scheinfuge versehen werden.

Eine besonders gute Betriebssicherheit und ein hervorragender Fahrkomfort wird erreicht, wenn über dem Unterflurübergang eine Belagsdehnfuge angeordnet wird. Sollte die Belagsdehnfuge z.B. durch tiefe Temperaturen auf nicht befahrenen Stellen die Haftung verlieren, schützt der darunter liegende Übergang das Tragwerk weiterhin vor Undichtheit.

 

Sowohl die Konstruktion des Oberflurüberganges WSF®60/RW®60 als auch des Unterflurüberganges WSF®30U/RW®30U entsprechen den Vorgaben der RVS 15.45.

Beide Konstruktionen sind vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten zugelassen.

 

Um die mit der Zulassung in Verbindung stehenden hohen Qualitätsanforderungen dauerhaft sicherzustellen, wird sowohl der WSF®60/RW®60 als auch der WSF®30U/RW®30U von der

Materialprüfanstalt (MPA) Stuttgart  fremdüberwacht.

Neben dieser Fremdüberwachung erfolgt natürlich auch eine kontinuierliche Eigenüberwachung auf Basis der ISO 9001.

 

 

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